Christus

Prof. Dr. Marius Reiser

Die Auferweckung des Lazarus

Fastenpredigt im Dom zu Mainz am 27. März 2011


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„Was du doch für eine elende Wohnung hast, Rodja, ganz wie ein Sarg ... Ganz bestimmt liegt es zur Hälfte an deiner Wohnung, daß du so melancholisch geworden bist.“ Das sagt in Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne“ eine Mutter zu ihrem Sohn, bei dem sie einen Besuch macht, und sie weiß selbst nicht, wie treffend ihre Bemerkung mit dem Sarg ist. Denn der Sohn hat kürzlich, was noch niemand weiß, einen zweifachen Mord begangen und wird sich allmählich bewußt, daß er als ein moralisch Toter dahinlebt. Kurz darauf wird er gefragt, ob er an Gott glaube, und er antwortet mit einem einfachen Ja. Er ist ein Mörder, er fühlt sich moralisch tot, aber er glaubt an Gott. Der andere – es ist übrigens der Untersuchungsrichter – fragt weiter: „Und ... glauben Sie auch an die Auferstehung des Lazarus?“ „J-ja. Warum fragen Sie danach?“ „Glauben Sie daran im buchstäblichen Sinne?“ Und wieder kommt die schlichte Antwort: „Ja“.[1]

      Der Glaube daran, daß die Auferweckung des Lazarus „im buchstäblichen Sinne“ erfolgt ist, das heißt: wirklich, war schon im 19. Jahrhundert unter Gebildeten nicht mehr weit verbreitet. Aber der Autor unseres Romans glaubte ebenso fest daran wie seine Romanfigur. Er, der als der große Psychologe unter den Schriftstellern des 19. Jahrhunderts gilt, hatte für den Wunderunglauben eine psychologische Erklärung, die er einmal so formuliert: „Der wahre Realist wird, sofern er nicht gläubig ist, stets die Kraft und Fähigkeit in sich finden, dem Wunder nicht zu glauben, und ersteht das Wunder vor ihm als unabweisbare Tatsache, so wird er eher seinen Sinnen mißtrauen, als daß er die Tatsache gelten ließe. ... Ist der Realist [aber] einmal zum Glauben gelangt, so muß er, eben seinem Realismus folgend, auch das Wunder gelten lassen.“[2] Der ungläubige Realist hat ein beschränktes Weltbild; er muß das Wunder immer irgendwie wegerklären, selbst wenn es vor seinen Augen geschieht. Der gläubige Realist dagegen kann es, falls es gut bezeugt ist, anerkennen; denn in seinem Weltbild, das mit einem schöpferischen Gott rechnet, haben auch Wunder ihren Platz. Und so kann Dostojewski in seinem Roman einen gläubigen Verbrecher gestalten, der an die Auferweckung des Lazarus „im buchstäblichen Sinne“ glaubt.

      Wer den Roman gelesen hat, weiß, daß die Geschichte dieser Totenauferweckung, wie sie im 11. Kapitel des Johannesevangeliums erzählt wird, der Schlüssel des ganzen Romangeschehens ist. Der Held gleicht Lazarus, aber nicht im buchstäblichen, sondern im übertragenen Sinn. Er ist in einer ganz menschlichen Weise abgestorben und tot, er lebt in einem „Sarg“, er bedarf einer moralischen Auferweckung, und das wird ihm selbst immer klarer. An einer bestimmten Stelle des Romans bittet er eine Freundin, ihm die ganze Geschichte des Lazarus aus dem Evangelium vorzulesen (IV 4). Diese Freundin wird dann zum menschlichen Werkzeug seiner Auferstehung.

      Dostojewskis Benutzung der biblischen Geschichte ist deshalb so interessant, weil sie zwar voraussetzt, daß das erzählte Wunder „im buchstäblichen Sinne“ geschehen ist, aber ihre ganze Kraft daraus bezieht, daß die Geschichte um den toten und wieder auferweckten Lazarus in einem übertragenen Sinn verstanden wird. Nur so kann sie zum Schlüssel für eine aktuelle Lebensgeschichte werden. Mit diesem übertragenen oder symbolischen Verständnis steht Dostojewski ganz in der klassischen Tradition der Auslegung unserer Geschichte, die von den Kirchenvätern her kommt und wie sie im Johannesevangelium selbst schon angelegt ist. Diese Art des doppelten Verständnisses gilt im übrigen nicht nur von von diesem, sondern von allen Wundern Jesu. Sie alle haben eine Symbolkraft, die sie transparent macht für geistige und moralische Defekte und ihre Heilung. Die Heilung der körperlich Blinden zum Beispiel ist immer auch ein Hinweis auf die geistige Blindheit, an der jeder Mensch bis zu einem gewissen Maß leidet und für die es vielleicht keinen anderen Arzt gibt als Christus. Ihre Symbolik und Transparenz macht diese Geschichten aktuell auch für Menschen, die nicht körperlich blind oder tot sind.

      Für die klassische Auslegungstradition hat uns die Geschichte des Lazarus freilich auch im historischen Sinn etwas Wichtiges zu sagen. Es ist ja zweifellos die extremste Geschichte einer Totenerweckung im Neuen Testament. Als Jesus am Wohnort des Verstorbenen ankommt, ist dieser schon vier Tage tot und „riecht schon“, wie es drastisch heißt (11,39). Auf alten Darstellungen dieser Geschichte sieht man immer Leute, die sich die Nase zuhalten. Jeder Verdacht eines Scheintods wird damit ausgeschlossen. Aber auf den lauten Ruf Jesu: „Lazarus, komm heraus!“ kehrt Leben in den Toten zurück und er erscheint vor der Gruft, unfähig sich zu regen, da er in den straff gezogenen Leichenbinden steckt, von denen er erst befreit werden muß.

      Ephräm der Syrer, der im 4. Jahrhundert lebte, verbindet die Wiederbelebung des Lazarus mit den Tränen, die Jesus angesichts des Grabes vergießt. Das Weinen Jesu über den toten Freund hat die Gläubigen immer schon berührt. Vor seinem größten Wunder, das seine göttliche Kraft beweist, tut Jesus das menschlichste, was einer tun kann: er weint. Und Ephräm bemerkt dazu: „Seine Tränen waren wie der Regen, und Lazarus wie das Korn, und das Grab wie die Erde. Er schrie mit der Stimme eines Gewitters und der Tod erzitterte bei seiner Stimme. Lazarus sproßte auf wie das Korn, er trat heraus und betete den Herrn an, der ihn auferweckt hatte.“[3]

      Diese Totenerweckung galt schon den Kirchenvätern als eine Art Bürgschaft und Garantie der Totenerweckung am Jüngsten Tag. So wie Jesus Lazarus aus dem Grab rief, so wird er jeden gläubigen Christen einst aus dem Grab rufen. Und so wie die Auferstehung des Lazarus eine leibliche Auferstehung war, so wird auch die Auferstehung der Christgläubigen am Jüngsten Tag eine leibliche Auferstehung sein, eine „Auferstehung des Fleisches“, wie es im Credo heißt. Was Christus bei Lazarus konnte, das kann er bei jedem von uns.

      Dabei darf man den Unterschied zwischen beiden Auferstehungen nicht übersehen. Die Auferstehung des Lazarus war, wie die alten Theologen zu sagen pflegten, eine „unvollkommene Auferstehung“, eine resurrectio imperfecta. Lazarus mußte danach ja noch einmal sterben, und erst seine zweite Auferweckung wird eine endgültige sein, eine resurrectio perfecta, wie die von allen Christgläubigen. Der Glaube an diese Auferstehung ist schwer genug; doch das Wissen um eine wirklich geschehene Auferweckung wie die des Lazarus macht ihn doch etwas leichter. Und wer sich sein Weltbild nicht unnötig einschränken läßt, darf getrost davon ausgehen, daß es mit Lazarus so zuging, wie es der Evangelist erzählt. Sein erstes Grab kann im übrigen jeder, der will, noch heute besuchen. Die Muslime, die es heute betreuen, freuen sich über jeden Besuch. Es befindet sich genau dort, wo es der Evangelist (11,18) lokalisiert: in Betanien (heute Azarije „Lazarusstadt“), ungefähr 15 Stadien, das heißt: drei Kilometer von Jerusalem entfernt. Dort fand man 1950 altchristliche Inschriften, darunter diese: „Herr, Gott, der du den Lazarus von den Toten erweckt hast, gedenke deines Dieners Asklepios und deiner Dienerin Chionion!“[4]

      Wie Ephräm lebte auch Papst Damasus im 4. Jahrhundert. Er war nicht nur Papst, sondern auch ein guter Dichter. Berühmt sind seine Grabepigramme, die er in den römischen Katakomben anbringen ließ. Darunter ist auch die Grabschrift, die er für sich selbst verfaßt hat. Sie lautet:

 

Der über die bitteren Wogen des Meeres dahinschritt,

der dem Samenkorn, das in der Erde stirbt, zum Leben verhilft,

der die Bande des Todes zu lösen vermochte

und den Bruder aus der Finsternis nach dem dritten Sonnenaufgang

hinaufbrachte und seiner Schwester Marta zurückgab,

er wird auch Damasus aus dem Staube erwecken, das ist mein Glaube.[5]

 

Eine übertragene, symbolische Anwendung unserer Geschichte hat bereits der große Origenes im dritten Jahrhundert geboten. [6] Er sieht in Lazarus das Sinnbild eines Christen, dessen Glaube lau und kraftlos geworden ist, der in schwere Sünden gerät und geistlich abstirbt, bis er wie tot ist. Seine besseren Kräfte – für diese stehen die Schwestern Maria und Marta – sehen diese Entwicklung mit Sorge und Schrecken und wenden sich an den einzigen, der hier helfen kann: Christus. Er muß den geistlich Toten aus dem Grab seiner Sünden rufen. Das ist nicht leicht, denn geistig und moralisch abgestumpfte Menschen sind bekanntlich schwerhörig und unzugänglich. Deshalb muß Jesus laut schreien, um ihn aus seinem Sündengrab herauszuholen. In der Tat verwendet der biblische Text an der entsprechenden Stelle ein Wort, das „Schreien“ bedeutet, also mehr als ein zivilisiertes Rufen ist.  

      „Nun muß man wissen,“ fährt Origenes fort, „daß es auch heute noch Lazarusse gibt, die nach der Freundschaft mit Jesus schwach geworden und abgestorben sind und sich als Tote unter Toten im Grab und am Ort von Toten aufhalten.“ Diese Menschen sind getauft worden, als Kinder zur Erstkommunion gegangen, als Jugendliche gefirmt worden, aber dann ergriff ein anderes Leben von ihnen Besitz, ein Jagen nach Vergnügungen und Events, ein Verlangen nach sinnlicher Liebe, ein Kämpfen um menschliche Anerkennung, um eine Ausbildung, eine einträgliche Stelle und einen gut bezahlten Job. Die Seele wird unterdessen vernachlässigt und unterernährt, sie verkümmert und verflüchtigt sich und wird für ein Nichts erklärt; Gott verkommt zu einer unnötigen Hypothese, einer grauen Theorie und einem Hirngespinst; das Gebet erscheint als eine sinnlose Verrichtung, Religion als eine Zuflucht der Minderbemittelten und Zurückgebliebenen, das ganze Christentum als eine weltfremde Ideologie und die Kirche als eine unglaubwürdige Institution, der es nur um Macht und gesellschaftlichen Einfluß geht. Glücklicher wird man bei diesem Entwicklungs­gang zwar nicht, sondern nur immer gieriger, unzufriedener, mißmutiger, melancholischer; das oft erfolglose Verlangen und Kämpfen macht immer hämischer, gereizter und ruheloser, bis man sich selber nicht mehr leiden kann, aber man sieht keine Alternative. Diese Menschen leben, wie Origenes sagt, „in der Unterwelt, bei den Schatten und den Toten, im Land der Leichen und Gräber“. Und diesen Eindruck macht unsere heutige Welt mehr und mehr. Dabei veranstalten diese Abgestorbenen einen Höllenlärm – wie ja überhaupt der allgegenwärtige Lärm das vielleicht größte Übel der Moderne ist. Der Lärm wiederum, der auch in Form von Musik auftreten kann, verhindert jedes Denken und Nachsinnen darüber, woher das alles kommt und was sich im verödeten Inneren dieser Menschen so trostlos und leer anfühlt, wo es die Seele doch gar nicht gibt, und warum das Glück nur immer zu fliehen scheint und mit allem Gerenne nicht eingeholt werden kann. Am Ende sucht man nur noch Ablenkung und Betäubung um jeden Preis, nur um sein äußeres und inneres Elend nicht sehen und empfinden zu müssen. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob so ein Mensch viel Geld zur Verfügung hat oder wenig, sie wirken alle nicht etwa wie Zombies und Untote, sondern wie Seelenlose und Unlebende oder, um es mit einem Wort Jesu zu sagen, wie „Tote, die ihre Toten begraben“ (Mt 8,22 / Lk 9,60).

      Christus muß seine Stimme schon sehr anstrengen, wenn er solche Menschen herausrufen will aus ihrem unseligen Hohllauf, den sie für Leben halten. Und selbst wenn ihm das gelingt, bleiben diese Menschen zunächst noch stecken in ihren Leichenbinden, in ihren Gewohnheiten, in ihrer Denkwelt, die nicht einmal das Wort Sünde kennt, geschweige denn die Sache. Eben deswegen tun sie ständig Dinge, für die ein Christ nun einmal kein anderes Wort hat als „Sünde“. Aber irgendetwas kann ihnen einen Stoß geben, einen Stich in die Seele, von deren Existenz sie gar nichts mehr gewußt hatten: eine zerbrochene Freundschaft, der Tod eines geliebten Menschen, ein plötzlicher Schuldenberg, das Erleben von mensch­licher Kälte und Rücksichtslosigkeit, die Erfahrung, wie schnell man von Menschen fallen gelassen wird und wie leicht man Opfer von Betrug und Irreführung werden kann, und plötzlich, in einem lichten Moment, erkennt man die ganze Leere, Vordergründigkeit und Fassadenhaftigkeit des weltlichen Betriebs und wie man mit lauter Begehren nach Leben innerlich abstumpft und verödet. Dieser lichte Moment der Erkenntnis kann schnell wieder vorbei sein oder zugedeckt werden, er kann aber auch zum rettenden Anfang werden, wenn man seine Einsicht festhält,  sich dem Gebet zuwendet, sein Leben entschlossen ändert und sich die Leichenbinden nach und nach abnehmen läßt. Das ist aus eigener Kraft nicht möglich, man braucht dazu normalerweise gute Freunde oder eine Freundin, wie sie Dosto­jewskis Held in dem zitierten Roman findet. Aber gute Freunde, das gehört zur Erkenntnis des lichten Moments, sind rar, so rar, daß man erst nach dem bitteren Stich in die Seele darüber nach­zudenken beginnt, auf wen man sich in dieser Welt überhaupt verlassen kann.

      Was ich Ihnen bis hierher vorgestellt habe, war die symbolische Anwendung unserer Geschichte, wie sie Origenes im 3. Jahrhundert konzipiert hat. Ich habe seine Gedanken nur ein bißchen aktualisiert auf dem heutigen Hintergrund. Die Gedanken des Origenes wurden von Augustinus aufgegriffen und haben so die christliche Predigt bestimmt bis zur Aufklärung, als man von symbolischen und allegorischen Auslegungen nichts mehr wissen wollte und von Wundern schon gar nichts. Augustinus sieht in Lazarus speziell den Gewohnheitssünder. Er meint: „Wer sündigt und sich dann gleich wieder bessert, lebt schnell auf. ... Wer aber gewohnheitsmäßig sündigt, der ist begraben und mit Recht sagt man von ihm: ‚Er riecht!‘ Denn er fängt an, einen schlechten Ruf zu haben, gleichsam einen abscheulichen Geruch.“[7] Augustinus deutet auch ein anderes Element der biblischen Erzählung in einem ganz speziellen Sinn. Als der Wiederbelebte in seinen Leichenbinden erscheint, befielt Jesus: „Macht ihn los und laßt ihn gehen!“ (11,44) Für die übertragene Deutung dieser Worte verweist Augustinus kurz und bündig auf die Zusage Jesu an die Apostel: „Was ihr auf Erden lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18). Die Verbindung dieser beiden Schriftstellen ist durch das gemeinsame Stichwort „Lösen“ nahegelegt. Damit ist dem Gewohnheitssünder ein ganz praktischer Hinweis gegeben: Geh beichten und laß dir die kirchliche Lossprechung geben! Auch heute kann man dem, der ein neues Leben beginnen will, keinen besseren Rat geben. Es sollte allerdings keine Dreiminutenbeichte sein, sondern eher so etwas, das man früher Generalbeichte genannt hat. Das ist nun einmal der natürliche Abschluß der Auferstehung aus dem Grab der Sünden.

      Im 14. Jahrhundert lebte ein gewisser Ludolf von Sachsen. Er war ein stiller, gelehrter Kartäusermönch im Mainzer Kartäuserkloster. Dort schrieb er ein großes, umfangreiches Werk, das zu den bedeutendsten theologischen Werken Europas gehört, seine „Vita Jesu Christi“. Die Lektüre dieses Buches gab den entscheidenden Anstoß dafür, daß ein spanischer Ritter und Feldherr aus dem Grab der Sünden auferstand; wir kennen ihn heute unter dem Namen Ignatius von Loyola. Manchmal kommt der lichte Moment eben über der Lektüre eines guten Buchs. Im Buch Ludolfs von Sachsen sind sämtliche Geschichten und Reden Jesu aus den Evangelien erläutert. Am Ende jedes Kapitels steht eine Zusammenfassung, und diese Zusammenfassung erfolgt in Form eines Gebets. Das Gebet am Ende des Kapitels über die Auferweckung des Lazarus lautet:

 

Gütigster Jesus,

der du Lazarus, der vier Tage tot war und schon roch,

aus dem Grab erweckt und von seinen Fesseln erlöst hast,

so daß er frei weggehen konnte,

ich bitte dich:

Laß dich zur Barmherzigkeit über mich Armen bewegen,

der ich tot bin durch die Freude an der Sünde,

durch Zustimmung zu ihr und durch das Tun,

bedrückt und begraben unter der Last der üblen Gewohnheit,

ja bereits vier Tage tot und riechend:

Erwecke mich doch aus dem Grab der Laster,

daß ich durch das Sündenbekenntnis nach draußen komme!

Erlöse den Auferweckten von den Fesseln der Sünden und des Todes

und gewähre mir gnädig,

von aller Knechtschaft erlöst und frei,

einzugehen in die herrliche Freiheit der Kinder Gottes. Amen.[8]



[1] F.M. Dostojewski, Schuld und Sühne, übertragen von W. Bergengruen, München o.J., 250. 284.

[2] F.M. Dostojewski, Die Brüder Karamasow. Deutsch von W. Creutziger, 2 Bde., Berlin und Weimar 1986, I 43.

[3] Aus dem Kommentar zum Diatessaron, zitiert nach: J. Kremer, Lazarus. Die Geschichte einer Auferstehung, Stuttgart 1985, 140.

[4] Zitiert bei J. Kremer, Lazarus 153.

[5] Qui gradiens pelagei fluctus compressit amaros,/ vivere qui praestat morientia semina terrae,/ solvere qui potuit letalia vincula mortis,/ post tenebras fratrem, post tertia lumina solis/ ad superos iterum Marthae donare sorori,/ post cineres Damasum faciet quia surgere credo. (Text nach C.M. Kaufmann, Handbuch der altchristlichen Epigraphik, Freiburg 1917, 357)

[6] Die wichtigsten Abschnitte findet man in deutscher Übersetzung bei: Origenes, Das Evangelium nach Johannes, übersetzt und eingeführt von R. Gögler, Einsiedeln 1959, 338-345.

[7] Aug., in Jo 49,3 (BKV 2,306).

[8] Übersetzt nach der Ausgabe Paris 1878, Bd. 2, 123.


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