Geboren 1954; aufgewachsen in Gammertingen (Kreis Sigmaringen,
Schwäbische Alb). Gymnasium zunächst in Reutlingen, dann bis zum Abitur
1973 in Sigmaringen. Dort Schüler des Erzbischöflichen Studienheims St.
Fidelis. Studium in Tübingen und Paris (Katholische Theologie,
Sinologie, Klassische Philologie) von WS 1973/74 - SS 1979,
anschließend Assistent bei Prof. Dr. Gerhard Lohfink. Promotion 1983
mit der Dissertation: "Syntax und Stil des Markusevangeliums im Licht
der hellenistischen Volksliteratur" (erschienen Tübingen 1984).
Habilitation 1989 mit der Habilitationsschrift: "Die Gerichtspredigt
Jesu. Eine Untersuchung zur eschatologischen Verkündigung Jesu und ihrem
frühjüdischen Hintergrund" (erschienen Münster 1990, englisch
Minneapolis 1997). 1991 Professor für Neues Testament am
Katholischen Fachbereich der Johannes-Gutenberg Universität Mainz.
Verheiratet seit 1978 mit Lotte Reiser. Forschungsschwerpunkte:
Philologie, hellenistische Umwelt und Eschatologie des Neuen Testaments.
Kurzbibliographie:
- Die Wunder Jesu - eine Peinlichkeit?: EuA 73 (1997), 425-437.
- "Selig die Reichen!" - "Selig die Armen!": EuA 74 (1998), 451-466.
- "Wir alle müssen erscheinen vor dem Richterstuhl Christi" (2 Kor 5,10): EuA 75 (1999), 456-468.
- Das christliche Geschichtsbild. Seine Herkunft und seine moderne Rezeption, in:
F.W.Horn / M. Wolter (Hg.), Studien zur Johannesoffenbarung
und ihrer Auslegung.
FS Otto Böcher, Neukirchen-Vluyn 2005, 46-70.
- Bibelkritik und Auslegung der Heiligen Schrift, WUNT 217, Tübingen 2007, 407 S.