Christus

Dr. Ludwig Neidhart

Empfängnisverhütung

Begründung der kirchlichen Lehre in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen Vorurteilen


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1. Einleitung

Vorurteile


„Nach katholischer Lehre ist Geschlechtsverkehr nur zum Kinderzeugen erlaubt“, so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. „Der Papst lehnt nach wie vor jegliche Empfängnisregelung ab“, ist das nächste Vorurteil, das immer wieder durch die Presse geht. Und wenn schon in einem Pressekommentar zugegeben wird, dass die Päpste für eine Empfängnisregelung eintreten, wird meist gleich danach hinzugefügt, damit meine die weltfremde Kirchenleitung „nur das Mittel vollständiger Enthaltsamkeit“ – ein drittes Vorurteil.
Nun gibt es tatsächlich Sätze von Päpsten, die auf den ersten Blick alle diese Vorurteile zu bestätigen scheinen und deshalb auch immer wieder in diesem Sinn missbraucht werden. „Die Kirche lehnt Empfängnisverhütung ab“ erklärte Papst Paul VI. und auch Papst Johannes Paul II. in der Tat oft ohne jede Einschränkung. Auch sprachen diese Päpste von der „untrennbaren Verbindung von Geschlechtsakt und Zeugung“, die der Mensch nicht lösen dürfe. Und gleichermaßen betonten sie, „jeder Geschlechtsakt“ müsse „auf Zeugung hingeordnet bleiben“ und „offen bleiben für die Zeugung“. Die folgenden Ausführungen sollen zum Verständnis der wirklichen Bedeutung und der moralischen Wahrheit dieser Sätze eine Hilfe sein.

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